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Informationen
Was bringt's? Die Mitarbeit auf dem Hof und Integration in eine fremde Familie fördert die Selbständigkeit und Sozialkompetenz der Jugendlichen. Das Bewusstsein eine sinnvolle Arbeit geleistet zu haben, stärkt das Selbstwertgefühl der Jugendlichen, was sich positiv auf den Einstieg ins Berufsleben auswirkt. Zudem vermitteln die Schulpraktika ökologische und ökonomische Abläufe und machen Zusammenhänge bei der Produktion von Lebensmitteln bewusst.
Was braucht's? Damit das Schulpraktika zum Erfolg wird, müssen die Schüler und Schülerinnen motiviert sein. Eine gute Vor- und Nachbereitung ist deshalb wichtig. Hier sind die Lehrerinnen und Lehrer gefordert. Wir erwarten, dass ein Alternativprogramm ausgearbeitet wird für Schülerinnen und Schüler, die nicht auf einen Bauernhof gehen wollen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht gehen können. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass ein Zwang-Einsatz unbefriedigend ist und häufig vorzeitig abgebrochen wird.
Was ist das Schulpraktikum nicht? Das Schulpraktikum ist kein Sprachaufenthalt, dafür ist die Einsatzdauer ohnehin viel zu kurz. Bei Einsätzen in einem anderen Sprachraum müssen die Jugendlichen gute mündliche Sprachkenntnisse bereits mitbringen. Das Schulpraktika ist weder ein Ferienaufenthalt noch eine Time Out Platzierung: Unsere Bauernfamilien sind weder Sozialarbeiter noch haben sie eine spezielle pädagogische Ausbildung.
Fragen? Unsere Vermittlungsstellen beraten Sie gerne.
Mehr Informationen finden Sie in unserem Leitfaden. |