Familie Bachmann

Der Landdienst, heute von Agriviva organisiert, ermöglicht den Jugendlichen...

... den Aufenthalt bei einer Bauernfamilie für zwei bis acht Wochen. Die Bachmanns hatten schon Jugendliche, die gleich wieder ab-gereist sind, weil sie das Landleben derart aus der Fassung brachte. Andere gab es, die wollten gar nicht mehr gehen. «Es ist anstrengend, aber wenigstens kenne ich jetzt den Unterschied zwischen Stroh und Heu», sagt Marc. Er ist froh, hat er zuhause sein Töffli, an dem er schon viel geschraubt hat. Die Arbeit mit den Händen ist ihm deshalb vertraut. Und so mistet Marc den Stall aus, bringt die Kühe auf die Weide, gibt den Kälbern Milch und hilft im Garten. Er tätschelt dem Hofhund den Kopf, und erzählt erstaunt da-von, wie frisch die Milch hier schmeckt. «Und dass Kartoffeln im Boden wachsen, wusste ich auch nicht.»

Dieses Wissen weiterzugeben ist den Bachmanns wichtig. «Alles was nicht weitergegeben wird, geht verloren,» sagt Johannes. Er hat den Hof von seinen Eltern übernommen. Als Kind musste er jeden Tag im Stall mithelfen. Es erstaunt ihn immer wieder, wie wenig die Kinder heute über die Natur wissen. In der Schule, wo Facebook und iPhones dominieren, sind seine vier Kinder Exoten.

 
 

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