Herr Poltera

Seit nun fast drei Jahren nimmt Poltera Jugendliche auf seinem Hof auf. Er war am Anfang „fast ein wenig erstaunt“...

... über die immense Nachfrage. Damit habe er schlicht und einfach nicht gerechnet. Finanziell könne er zwar nicht wirklich davon profitieren, er habe sich aber dennoch dafür entschieden, da er den Jugendlichen zeigen möchte, welcher Aufwand nötig sei, bis ein Nahrungsmittel im Regal des Supermarkts zu finden ist.

Auch hofft er, dass die Jugendlichen auf seinem Hof erfahren können, dass es auch ein Leben abseits der Computertastatur und des Joysticks gibt. „Es erstaunt mich immer wieder, wenn Jugendliche zu mir auf den Hof kommen und der festen Überzeugung sind, dass die Milch aus der Fabrik komme“, bringt es Phillippe Poltera auf den Punkt. „Viele der Jugendlichen, die hier bei mir auf dem Hof waren, gehen mit einem ganz anderen Verständnis von der Arbeit des Bauern nach Hause – was mich natürlich sehr freut.“

 
 

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